Corona usw ….. UPDATE

UPDATE 8: Im Update 6 habe ich von der Zwischenprüfung für Fachinformatik berichtet, die an diesem Mittwoch stattgefunden hat. In Braunschweig scheinen sich die meisten an die Abstandsregeln gehalten zu haben. Ich habe jedoch auch Bilder von der Prüfung aus Magdeburg – und die sahen nicht ganz so gut aus. Nach der Prüfung scheinen sich viele Prüflinge sich eng zu unterhalten. Und das oft auch ohne Maske …..

Darf ich als Vorbild auch geimpft werden, und dann Wochen später zufällig erfahren das meine Freundin auch geimpft wurde? Wir reden ja nicht miteinander über solche Themen, obwohl sie Prokuristen in meinen Firmen ist …. So muss es sich angehört haben wenn ein Landtagsabgeordneter sich erklären muss …..

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Da ist ein Kabelbruch ……

Vor langer Zeit sah ich mal eine Cray-Maschine. Das waren, in den 80ern, die schnellsten Computer der Welt. Interessant ist dabei die Verkabelung ….

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40 Jahre Sinclair ZX81

Der Sinclair ZX81 ist als Nachfolger des ZX80 am 5. März auf den Markt gekommen. Trotz seiner schon bei erscheinen geringen Leistung ist es ein großer Wurf gewesen, ein Wegbereiter für den Homecomputer. Denn es war preislich ein Computer, den sich jeder hätte leisten können. Im Herbst 1981 kam der Rechner für 398 DM auf den Markt.

Rechner mit Folientastatur

Ausgestattet mit einer Z80 CPU, mit 3.25 MHz getaktet, und 1 KiB RAM konnte man aber schon etwas anfangen mit dem sehr einfach aufgebautem System, wenn man den RAM mit einer der vielen zur Verfügung stehenden Erweiterungen „ausbesserte“. Dann war es ein einfacher Rechner zum erlernen von Basic und Assembler. Es gab auch mehrere Spiele für den Rechner. Grafik ging nur Schwarz-Weiß über den Zeichensatz. Bekannt wurde auch der Rechner später durch die Verwendung von Albert Einstein in der Werbung.

ZX80 und ZX81 in Originalverpackung nebeneinander. Unterer Rechner ist ein umgebauter ZX81.

Wegen der schlechten Tastatur gab es verschiedene Ersatztastaturen. Es gab auch Aufsätze auf die Folientastatur, damit sie haptisch besser sind. Der ZX81 wurde auch als Bausatz verkauft. Ich weiß noch, wie ich mir überlegt habe mir von meinem Taschengeld einen solchen Rechner später für 150 DM zu kaufen. Den Bausatz für 99 DM wäre mir viel zu schwer gewesen. Zu der Zeit war ich aber auch erst 10 Jahre alt.

Spannend finde ich auch, das es für einen Rechner, der so kostengünstig wie möglich produziert wurde, einen speziell angepassten Transportkoffer gab. Wenn mir jemand mehr darüber erzählen kann: GERNE!

ZX81 im Koffer mit Drucker und Kassettenlaufwerk

Im Nachhinein betrachtet hat Sinclair alles richtig gemacht mit dem Rechner. Man hat erkannt, das Computer für den Massenmarkt gedacht sind und nicht nur für Spezialisten. Das man einen sehr günstigen Computer benötigt um an die Massen zu kommen, die den Preis bei einem Fehlkauf ggf. doch verschmerzen können. Und man hat die Fehler in der ersten Serie sehr schnell beseitigt und fehlerhafte Geräte ausgetauscht: ca. ein viertel aller Geräte waren 1981 fehlerhaft. Insgesamt wurden bis Produktionsende 1985 über eine Millionen Geräte verkauft. Der Rechner wurde auch von verschiedenen Herstellern, teils mit, teils ohne Lizenz, nachgebaut. Einer dieser Nachbauten war der Lambda 8300, über den ich später hier im Blog mehr schreiben werde ….

Nun mag ich noch ein kleines technisches Detail erzählen. 1024 Byte RAM ist nicht sehr viel. Wenn man nun bedenkt, das jedes Zeichen ein Byte des Arbeitsspeichers wegnimmt und man eine Bildschirmauflösung von 32*24 Zeichen hat, dann sollte alleine zur Darstellung des Bildschirms 768 Byte weggehen. Es würde also nicht mehr viel Speicher für Programme übrig bleiben. Deswegen ist m,an einen anderen Weg gegangen und hat an jedes Zeilenende ein spezielles Zeichen gesetzt. So konnte man den ganzen Bildschirm leer mit 24 Zeichen speichern. Eine elegante Möglichkeit des Platzsparens – mit dem Nachteil, das man nicht einfach in den Bildschirm schreiben kann. Eine zweite Besonderheit war, das der Bildschirmaufbau bis zu 75% der CPU-Leistung beansprucht hat. Dies konnte man ausschalten und dafür den Rechner in den FAST Modus bringen, der aber dann nur noch eine flackernde Bilddarstellung bot.

Einen schönen Bericht eines Erstbesitzers verlinke ich auch gerne.

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Atari Portfolio Memory Card

Im kleinem Rechner Atari Portfolio aus dem Jahr 1989 passte kein normaler Datenträger der Zeit hinein. Deswegen hat Atari die Memory Card für den Rechner als Laufwerksersatz entwickelt. Dabei handelt es sich um eine RAM-Disk, die mit einer Batterie auch bei ausgeschaltetem Rechner ihre Daten behält. Sie darf auch nur im ausgeschaltetem Zustand entfernt werden. Es gab sie in den größen – 32, 64 und 128 KiB. Der Portfolio ist übrigens auch in dem guten alten Film Terminator 2 zu sehen.

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Welch Leichtigkeit beim spielen ….

….. zeigte der Mann auf der Verpackung der Universum Color Multispiel 4014. Dabei handelt es sich um eine Pong-Konsole von 1980 – einer Zeit in der es schon Systeme mit Steckmodulen gab. Deswegen wurde in diese Konsole auch zwei Spielechips eingebaut um auch etwas besseres als Pong zu haben: Motorradspiele.

So leichtgängig, wie er den Joystick in einer Hand hält und steuern kann, wie unbeschwerlich, wie glücklich. Vielleicht sollte ich es auch einmal so versuchen? 😉

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Chess Challenger 3 (vormals CC7)

UPDATE: Ich habe mich wohl von der Anleitung teuschen lassen. Die ist vom Chess Challenger 7. Bei dem Rechner scheint es sich aber umm den CC 3 von 1977 zu handeln, welcher ein etwas verbessertes Programm des CC 1 hat.

Schachcomputer mag ich – die Geschichte(n) dahinter auch – und damit auch die ersten Schachcomputer die man im Privathaushalt nutzen kann. Die Firma Fidelity ist einer der ersten Produzenten von Schachcomputern. 1977 sind sie mit ihrem erstem Gerät auf dem Markt gekommen. 1979 kam der Chess Challenger 7 auf den Markt – ein etwas verbessertes Modell des Vorgängers Chess Challenger 10. Ich habe den Rechner mit einigen anderen vor kurzem bekommen und auch eine Partie gegen ihn gespielt. Dabei ist mir aufgefallen das der Rechner die Schachregel „En Passent“ gar nicht und die Regel der Rochade nur Teilweise kennt. Auch erfolgt die Zugeingabe noch über die Tasten auf der linken Seite statt über ein Sensorbrett. Zuckrückname ist möglich – doch muss man zusätzliche Eingaben machen wenn eine Figur geschlagen wurde. Irgendwie fehlte mir dabei eine Taste (PV) die in der Anleitung beschrieben wurde aber ich nicht sehen kann.

Chess Challenger 7

Für wen eignet sich dieser Schachcomputer noch?

Aus meiner Sicht nur noch für Schachcomputerhistoriker. Durch die fehlerhafte Rochade und fehlerhafte En Passant kann nicht einmal ein Anfänger vernünftig mit diesem Gerät üben. Da sind fast allen neueren Geräte besser. Fast alle ….

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Voodoo 6000 soll nachgebaut werden

Voodoo Grafikkarten waren ende der 90er mit die besten ihrer Zeit. Ich selbst hatte davon mehrere – wenn auch immer nur gebraucht gekauft. Es gab jedoch mit NVidia einen großen Konkurennten, der sich immer besser aufstellen konnte. So hat 3DFX, der Entwickler der Voodoo Serie, sehr lange auf 16 Bit Farbtiefe gesetzt. Die Voodoo 5000er Serie sollte aber alles besser machen. Sie bot SLI, wie auch viele ihrer Vorgänger, so das man mehrere Chips zusammenschalten konnte. Leider nicht mehrere Karten, wie es vorab bei der der Voodoo 2 möglich war. Aber mehrere Chips. So gab es Karten mit einem (Voodoo 5000), zwei (Voodoo 5500) und gar vier Grafikchips (Voodoo 6000). Die Beschleunigung war auch wirklich fast Faktor 4. Jedoch gab es bei der Produktion der Voodoo 6000 mehrere Probleme. Unter anderem brauchte man einen externen Stromadapter zur nutzung der Karte. Die Voodoo 6000 kam auch nicht in den Handel weil es eine neue Entwicklung gab, auf die 3DFX nicht gesetzt hat: Transform and Lighting. Damit konnte man bessere Lichteffekte und spezielle Transformationen erstellen. Daraus wurden später die programmierbaren GPU’s.

Voodoo 5500

Die Stärken bei der Voodoo lag vor allem bei Antialiasing – welches in einer Qualität gezeigt wurde in der es vorab – und auch später, lange nicht zu sehen war. Eine Voodoo 6000 soll nun laut einer Meldung nachgebaut werden. Ich selbst habe meine Voodoo-Karten sehr lange verwendet – und habe sie auch noch alle.

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Gewehr für den Fernseher

Ich habe diese Woche zwei große Kartons mit vielen Schachcomputern und anderen Sachen bekommen. Ich werde sie hier nach und nach vorstellen. Heute fange ich mit einem Gewehr an welches man an Universum Pong Spielkonsolen anschließen kann. Auf dem Bildschirm ist ein viereckiges Quadrat auf welches man schießt. Man kann aber auch auf eine helle Lampe schießen und trifft….

Auf einer Ausstellung hatte ich das Gewehr auch mal gezeigt.

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Neuer Fernseher

Heute habe ich vom Nachbarn einen alten LCD-TV von Medion geschenkt bekommen. Besten Dank dafür! Der TV macht ein wesentlich besseres Bild als der neuere TV den ich vorab auf dem Hifi-Turm hatte. Ich habe noch einen C128 in den Turm gebaut. Der andere TV konnte den 80 Zeichen Modus nur schlecht als recht darstellen. So konnte man farbige Ränder an den eigentlich weißen Buchstaben sehen. Dieser Bildschirm ist da doch besser….

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Der erste MAC (Mini)!

Wir schreiben das Jahr 1980. der erste MAC ist auf dem Markt. Ein Rechner mit zwei Prozessoren und für seine Klasse extrem viel RAM und ROM! Der Rechner wurde allgemein von der Firma Entex Electronics und in Deutschland von Quelle vermarktet. MAC steht dabei für Multi-functional Advanced Computer. Bei den CPU’s handelt es sich um die TMS 1600 und TMS 1170. Erste CPU ist auch z.B. im Busch Microtronic Computer System verbaut. Über die zweite CPU fand ich, leider, nichts weiter heraus. Dazu gesellen sich 1 KiB RAM und 6 KiB ROM, was für einen Lerncomputer der 80er viel ist, vor allem im Vergleich zu anderen Systemen der Zeit, wie dem von Busch oder von Kosmos, zwei Systeme, die erst danach auf den Markt gekommen sind. Und das war schon 1980 bei dem MAC, welcher in den USA gar Mac MINI bezeichnet wurde. Das Trademark dafür ist übrigens 1989 ausgelaufen – Apple braucht sich also keine Sorgen machen. Im ROM sind mehrere Spiele vorprogrammiert.

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Just for fun

Mir ist aufgefallen, das ich hier noch nie ein Buch vorgestellt habe. Dabei habe ich doch einige hier rumliegen. Vor kurzem habe ich eines bekommen, welches ich schon vor langer Zeit mal von meinem ersten Auszubildenden ausgeliehen hatte – und welches mir doch sehr gefallen hat: Just for Fun. Es ist die Geschichte von Linus Towald und wie er dazu gekommen ist den Linux Kernel zu entwickeln. Das Buch richtet sich dabei nicht an den ‚Freak‘, sondern eher an den Laien. Im Grunde müsste ich das Buch noch einmal lesen – es ist nun fast 15 Jahre her das ich es las – habe schon zu viel vergessen.

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