Online Führung am 24.04.2021

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Corona usw ….. UPDATE

UPDATE 10: In Niedersachsen muss man als Elternteil dafür unterschreiben das man zu Hause Corona-Tests macht. Heute haben wir, am letzten Tag in der Schule vor den Ferien, erfahren das bis jetzt nur fünf der zehn Eltern der Kohorte unterschrieben haben. Da fragt man sich wie es nach den Ferien weitergehen soll und wie unsolidarisch die Menschen immer mehr werden. Der Test ist nicht für einen selbst wichtig sondern für alle anderen in der Klasse. Für die Klasse quält man sich mit dem Test, nicht für sich. Heute war ich das erste mal seit langem in einem nicht-Lebensmittelgeschäft und musste meine Kontaktdaten abgeben. Fünf weitere Kunden sah ich in dem Aldi-großem Geschäft – wesentlich weniger als bei jedem Besuch in einem Lebensmittelladen. Dort ist es öfters wesentlich gedrängter – aber Kontaktsaten abgeben? Warum nicht einfach auch eine Begrenzung der Personen die in den Laden dürfen?

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Neue Tastatur

Heute habe ich eibe Tastatur zu dem österreichischem Computer Mupid von 1983 bekommen, der hauptsächlich für Bildschirmtext verwendet wurde.

Mupid Tastatur

Leider fehlt mir noch der passende Rechner dazu. Aber alkein die roten und die blaue Taste finde ich schon faszinierend – zwei rote Tasten mit R beschriftet direkt nebeneinander.

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VGA Signal digitalisieren

Ich wollte gerne die Bildschirmausgabe meines Atari ATW 800 Transputer besser digitalisieren. Jedoch kostet solch ein Digitalisierer etwas über 200 Euro – Geld, was ich derzeitig nicht habe. Und selbst wenn, dann gibt es noch keine Funktionsgarantie. Eine günstigere Lösung zum ausprobieren sind zwei Adapter a ca. 10 Euro: HDMI auf USB und VGA auf HDMI. Ich wusste, das die Erfolgschance nicht sehr hoch ist. Aber beides kann ich auch anderweitig verwenden.

Die Adapter sind angekommen, leider ist das Ergebnis nicht so wie erhofft. Aber Zeigen wollte ich es trotzdem.

Atari ATW 800 schlecht digitalisiert

Ich kann sehr gut erkennen das es ein Signal vom Atari ATW ist. Jedoch ist es, leider, nicht zu gebrauchen ….

Vielleicht hat jemand eine bessere Idee um ein VGA Signal zu digitalisieren? Ich kenne Adapter für 200 Euro, jedoch fehlt mir dafür, leider, das Geld.

Hinzu kommt, das man nicht genau weiß ob sie wirklich mit der Auflösung klar kommen. Der Adapter, den ich hier habe, kommt auch mit dem zweitem Problemkind, einem Archimedes A3010, nicht klar.

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Och AMD

Heute mache ich mal eine aktuelle Meldung. AMD verkauft seit etwas längerer Zeit CPU’s die nur auf Mainboards bestimmter Firmen, wie z.B. von Dell oder Lenovo laufen. Dieser ‚Vendor Lock‘ ist von aussen nicht sichtbar. Man kann also nur noch schwer funktionsfähige gebrauchte CPU’s von AMD im Server-Bereich kaufen.

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Warum ich nicht bei Facebook bin …..

….. kann man auf der folgenden Seite nachlesen.

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Ein von mir viel gespieltes Spiel

Ich mochte seit dem Spiel Kick Off auf dem Amiga Fussballspiele. Nicht immer jedes Spiel, aber immer wieder mal welche. Auch heute spiele ich noch immer gerne hin und wieder eine Runde Sensible Soccer oder auch Fifa 18. Eine neuere Version besitze ich nicht. Heute mag ich über ein Spiel reden, welches nicht ganz so bekannt ist: Player Manager von Anco. Dabei handelt es sich um ein Fussball-Manager, welches eine verbesserte Fassung des Spieles Kick Off als Fussballspiel integriert. Es ist also das erste Fussballmanagerspiel bei dem man auch selber spielen kann! Und das mochte ich sehr. Man war also so etwas wie ein Trainerspieler. Meine Taktik war dabei vor allem auf schnelle Spieler zu setzen, die einen immer wieder angeboten wurden. Der Rest war mir meistens Egal oder konnte durch Trainingslager verbessert werden. Das Spiel bot 1990 über 1000 verschiedene, generierte, Spieler an. Man musste von der 3. Liga bis in die erste aufsteigen und gewinnen. Die Spiele wurden entweder simuliert oder man konnte selber spielen, aber nur, wenn man als Spielerfigur aufgestellt war. Dies führte zu Problemen, denn man wurde älter und schwächer, und war mit 46 die schwächste Figur auf dem Platz. Doch man ‚musste‘ ran und sich nicht verletzen ….

Eine Besonderheit war der Taktikeditor, der sehr viele Möglichkeiten je nach Spielsituation geboten hat. Die Taktiken und die eigene Mannschaft konnte man auch in Kick Off 2, einem reinem Fussballspiel, importieren. Es war gar die einzige Möglichkeit für das Spiel eigene Taktiken zu generieren.

Ich selbst habe das Spiel oft auf den Amiga 500 meines Bruders gespielt. Es war eines meiner liebsten Spiele auf dem Rechner.

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Zwei schräge Vögel

Zwei schräge Vögel ist einer der letzten Filme aus der DDR. Er kam kurz vor dem Mauerfall im September 1989 in die Kinos und war für DDR Verhältnisse extrem kritisch mit den damaligen Verhältnissen. Nun aber erst einmal zur Geschichte: zwei Studenten schreiben ein geniales Computerprogramm, lieben die gleiche Frau und sind kurz vor dem Abschluss. Jedoch passiert etwas weswegen sie in einem Werk in der thüringischen Provinz arbeiten müssen. Dort läuft es dann alles anders als gedacht ….

Den Film habe ich mir mit meiner Freundin zusammen angeschaut – und wurde auch nicht entäuscht. Für sein alter zeigt er die ‚Computerrei‘ sehr aufgeklärt. Es wird auch nicht mit Geselschaftskritik gespart, was mich doch sehr verwundert hat. Eigentlich wurden solch Filme in der DDR ja nicht veröffentlicht. Wir fanden uns beide sehr gut unterhalten und werden den Film sicherlich noch einmal schauen – für mich eine klare Empfehlung. Ich weiß nur nicht, wie der Film von Publikum gesehen wird, welches sich nie mit der DDR auseinander gesetzt hat.

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Aprilscherz

Es gab keinen Atari ST-Amiga, doch in dem Text sind viele Wahrheiten enthalten.

Weswegen ich nun einfach das zeige, was damals stimmt … 😉

Nachdem Jack Tramiel, der Gründer von Commodore, die Firma verließ, hat er 1984 das Traditionsunternehmen Atari gekauft – seinen damalig größter Konkurrent. Mit ihm sind auch einige Entwickler, wie zum Beispiel der Commodore C64 Entwickler Shiraz Shivji, mitgegangen. Shiraz Shivji träumte zu der Zeit von einen 68000 Computer, den er mit entwickeln wollte. Jack Tramiel war dem nicht abgeneigt – er hatte aber auch noch ein anderes Ziel: der Amiga der Firma Hi Toro, welcher später von Commodore auf den Markt gebracht wurde. Er wusste, das Atari einer der größten Geldgeber der Firma Hi Toro war – und das sie dringend das Geld zurückzahlen mussten. Jack Tramiel versuchte 1984 die Firma Hi Toro preiswert zu übernehmen und bot 0,98$ je Aktie. Commodore kauft die Firma dann für 4,25$ je Aktie und hatte die Rechte an dem Rechner, aus dem dann Mitte 1985 der Amiga 1000 wurde. Jack Tramiel hat aber nicht aufgegeben und hat Commodore auf die Vertragserfüllung der Verträge von Hi Toro verklagt. Diese sahen vor, dass Atari Zugriff auf die Chips bekommt, wenn bestimmte Ziele nicht erreicht werden. Gleichzeitig war die Entwicklung des Atari ST’s voll im Gange, so dass er schon vor dem Amiga auf dem Markt gekommen ist.

Commodore und Atari haben sich am 24.März 1987 außergerichtlich geeinigt. Details über die Einigung konnte ich, leider, nicht herausfinden. In Braunschweig hat Commodore erst im April 1988 ein Technologiezentrum eröffnet, geleitet von Helmut Joswig, der davor bei Commodore war.

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Der Atari ST-Amiga

Gestern Abend / in dieser Nacht habe ich etwas ganz besonderes bekommen: ein Atari ST-Amiga Prototyp! Deswegen musste ich gleich noch einen Artikel schreiben!

Der Rechner wurde wohl mit bei Atari in Braunschweig entwickelt, die dort ein Technologiezentrum hatten – wohlweislich das auch Commodore ein großes Werk in Braunschweig hatte. Für das Technologiezentrum wurde auch Helmut Joswig, der Werksleiter von Commodore Braunschweig, abgeworben. Der Rechner ist nicht funktionsfähig, aber doch ein tolles Teil der Zeitgeschichte! Deswegen mag ich auch etwas über die vermutete Geschichte schreiben. Der ältere Herr, von dem ich den Rechner habe, gab, leider, nur sehr wenige Informationen von sich. Er freute sich aber sehr den Atari ATW 800 wieder in Aktion zu sehen.

Atari ST-Amiga

Nachdem Jack Tramiel, der Gründer von Commodore, die Firma verließ, hat er 1984 das Traditionsunternehmen Atari gekauft – seinen damalig größter Konkurrent. Mit ihm sind auch einige Entwickler, wie zum Beispiel der Commodore C64 Entwickler Shiraz Shivji, mitgegangen. Shiraz Shivji träumte zu der Zeit von einen 68000 Computer, den er mit entwickeln wollte. Jack Tramiel war dem nicht abgeneigt – er hatte aber auch noch ein anderes Ziel: der Amiga der Firma Hi Toro, welcher später von Commodore auf den Markt gebracht wurde. Er wusste, das Atari einer der größten Geldgeber der Firma Hi Toro war – und das sie dringend das Geld zurückzahlen mussten. Jack Tramiel versuchte 1984 die Firma Hi Toro preiswert zu übernehmen und bot 0,98$ je Aktie. Commodore kauft die Firma dann für 4,25$ je Aktie und hatte die Rechte an dem Rechner, aus dem dann Mitte 1985 der Amiga 1000 wurde. Jack Tramiel hat aber nicht aufgegeben und hat Commodore auf die Vertragserfüllung der Verträge von Hi Toro verklagt. Diese sahen vor, dass Atari Zugriff auf die Chips bekommt, wenn bestimmte Ziele nicht erreicht werden. Gleichzeitig war die Entwicklung des Atari ST’s voll im Gange, so dass er schon vor dem Amiga auf dem Markt gekommen ist. Atari wollte aber den Gerichtsprozess nicht abwarten und hat relativ früh mehrere Amiga 1000 bekommen, um die Technik besser zu verstehen. Dabei haben sie festgestellt, das die Konzepte, bis außer den Custom Chips, zueinander passend sind. Deswegen wurde versucht ein Rechner zu gestalten, der zum Amiga kompatible ist – der Atari ST-Amiga. Das Design des Amiga’s war fest auf den Takt des Rechners abgestimmt, weswegen der Rechner im Amiga-Modus mit etwas geringerem Takt lief. Das Betriebssystem des Atari ST’s, GEM, bot aber schon vom Design her die Möglichkeit vieles mit Treibern zu lösen – vor allem die Grafikansteuerung war damit kein Problem. So konnte man auch im Atari ST Modus einfach die Sound- und Grafikfähigkeiten des Amiga-Modus nutzen – bei etwas geringerem Takt. Es gab wohl mehrere halbwegs funktionsfähige Prototypen, bevor die Entwicklung eingestellt wurde. Dies geschah direkt nachdem Commodore und Atari sich am 24.März 1987 außergerichtlich geeinigt haben. Details über die Einigung konnte ich, leider, nicht herausfinden. Das Gehäusedesign wurde später in ähnlicher Form beim Atari Falcon weiterverwendet.

Mehr zu dieser Sensation später – jetzt heißt es erst mal ab ins Bett!

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Atari ATW 800

Ich bin stolzer Besitzer eines sehr seltenen Computers, den selbst Fachleute der Firma nicht immer kennen: einen Atari ATW 800. Dieser war lange Zeit defekt, doch er wurde von „Shock__“ repariert. Besten Dank auch auf diesem Wege dafür!

Atari ATW800

Der Rechner ist in vielerlei Hinsicht etwas besonderes, nicht nur, weil nur ca. 250 Exemplare gebaut wurden. Auch die Interne Architektur ist anders als bei den meisten damaligen Rechnern. Zu der zeit wurde meist getrennt zwischen CPU und RAM. Das heisst: man hatte meistens eine CPU mit mehreren RAM-riegeln, die aber auch als ein Block galten. Oder seltener mehrere CPU’s die aber auch einen gemeinsamen RAM-Bereich hatten. Anders bei der CPU des Atari ATW 800. Dort konnte man mehrere CPU’s einbauen, Transputer genannt. Diese hatten jeweils ihren eigenen RAM-Bereich. Kommuniziert hat jede CPU über 4 ‚Links‘ mit anderen CPU’s. In einem Rechner konnten bis zu 17 CPU-Kerne eingebaut werden, wovon einer dann für die Kommunikation zuständig war. Als Grafikeinheit wurde der Blossom Grafikchip entwickelt, der später weiterentwickelt wurde und in dem Atari Jaguar zum Einsatz kam. In meinem Atari ATW 800 sind fünf Transputerkerne eingebaut. Alles wird von dem Unix-ähnlichem System Helios gesteuert.

Am letzten Wochenende hatte ich Besuch und habe diesen Rechner zum ersten mal jemanden mir fremden gezeigt. Ich habe ihn dafür mal nicht an dem sonst üblichen Monitor anschließen können, da der woanders verbaut ist. Ich konnte es aber nicht vorab testen. Problem war aber, dass der Monitor, an dem ich ihn in meinem Sammlungsraum angeschlossen habe, das Bild nicht richtig angezeigt hat – nur ein Teilausschnitt und etwas falsche Farben. Ärgerlich, aber auch nicht zu ändern. Der zweite Monitor zeigte das gleiche Bild. Nun wollte ich aber auch mal was zeigen. Es gibt auf dem Rechner ein Fraktal-Programm und einen Raytracer. Ersterer gestartet, der läuft normal auch sehr stabil. Dem ist nicht immer so, da das System nicht ganz ausgereift war/ist. Es gab aber überhaupt kein Problem! Auch Reinzomen usw. funktionierte einwandfrei.

Dann kam der Test mit dem Raytracing dran – etwas, was in letzter Zeit nicht mehr lief. Erstes Bild – funktioniert einwandfrei! Auch das zweite Bild wird einfach getraced. Ich war geschockt und froh. Nur die etwas falschen Farben, so in Gelbstich, störte.

Nun habe ich den Rechner wieder an seinen Platz im Büro angeschlossen und gestartet. Hach, welch schönes Bild! Waren die Monitore einfach schlecht. Weil das Tracen so gut lief habe ich es wieder gestartet. Ergebnis: Rechnerabsturz – wie so oft. Rechner Neustart. Wieder das selbe.

Nur die Fraktale funktionieren weiterhin gut…..

Dazu muss man sagen, dass in der Beschreibung des Raytracingprograms steht das die Software nicht so Stabil ist und man den Rechner nach der Nutzung neu starten soll …..

Ich habe es später noch einmal versucht, zumindest konnte ich dabei etwas aufnehmen (Link zu Youtube).

Youtube Video vom Atari ATW800

Da ich diese Woche noch jemanden zu Besuch bekomme, der dieses Highlight der Atari Geschichte unbedingt sehen will und muss, werde ich mich weiterhin mit ihn auseinander setzen. Bin gespannt, was er mir mitbringt, es klang geheimnisvoll ….

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