Betrogen und belogen ….?

Qualität ist so eine Sache, vor allem wenn es um die Wahrheit geht. Qualität in Nachrichtenmeldungen sollte ein muss sein – leider ist das nicht immer der Fall. Gerade im Krieg stirbt die Wahrheit zuerst. Warum man aber als Nachrichtenquelle einfach zu überprüfende Unwahrheiten einem verkaufen wollen, die man mit einfachen logischen und damit nachvollziehbaren Gedanken entlarven kann, dass frage ich mich oft.

Worum geht es?

Zuerst (?) hat die Washington Post behauptet das russische Panzer in der Ukraine mit elektrischen Chips aus Kühlschränke oder Waschmaschinen repariert werden. Dies wurde Tage später von z.B. N-TV wiederholt.

Warum kann die Aussage nicht stimmen:

1. Woran erkennt man das ein Panzer so repariert wurde? Vielleicht an der Seriennummer des Chips? Aber wer überprüft die alle? „Lass uns mal schauen in welchem Zustand der Panzer ist – oh, dass ist ja eine Waschmaschine …

2. Woher weiß derjenige, der repariert, das a) welcher Chip kaputt ist und b) das genau dieser auch in welchem Gerät verbaut ist? Das geht nur wenn man Geräte schon als Ersatzteile für Panzer einplant – also Kühlschränke baut die mit Militär-Ähnlichen Chips versehen sind. Viel Spass beim Produkterfolg. Zu Sowjetzeiten würde das noch gehen, aber danach noch?

3. „Es ist eine Standardtechnologie“ – wie viele Bauformen von Z80- und ARM-CPU Versionen gibt es….? Allein vom U880, dem DDR Z80 Clone, gibt es mindestens 7 Versionen. Ich weiß aber nicht wie gut man die tauschen kann.

4. Warum repariere ich einen Panzer mit Waschmaschinenentechnik und verlasse ihn wenn der Sprit aus geht?

5. Warum gehen gerade die Schaltkreise kaputt?? – Ausser RAM hatte ich bis jetzt nur selten defekte ICs. Und da Ersatz in der Geschirrspülmaschine gefunden ….?

6. Es sind programmierbare Chips. Viel Spass beim erkennen ausbauen usw … und dann dem Programmieren …

Für mich viele Argumente das die Autoren der Artikel zumindest darüber nicht nachgedacht haben. Würde da gerne „Beweise“ für die Behauptungen sehen – man kann mich janoch vom Gegenteil überzeugen …..

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Tandon Plus

Vor kurzem habe ich hier Data Packs von Tandon vorgestellt. Den passenden Rechner darf ich dann natürlich nicht vergessen – z.B. den Tandon Plus. Ausgestattet mit einer AMD 286 CPU mit 10 MHz ist es ein fast Typischer PC Anfang der 90er. Fast Typisch weil er gleich zwei Wechselplatten eingebaut hat. Auf diesen können 30 oder 40 MiB gespeichert werden. Der Auswurf der Platten funktionierte nur über das Betriebssystem MS-DOS. Mein System funktioniert, leider, nicht mehr ganz.

Tandon PLUS
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Gametrak Real World Golf

Schon vor längerer Zeit habe ich ein Golfspiel für Windows bekommen, welches ein besonderen Eingabegerät hat: man schnallt sich Handschuhe um, die mit einem Band mit einem Gerät am Boden verbunden sind und damit die Bewegungen sehr gut erkennen können soll. Selbast probiert habe ich das Spiel aus dem Jahr 2005 noch nicht – kann mir aber sehr gut vorstellen, das es gut funktioniert. Das Steuergerät, welches per USB angeschlossen wird und am Boden liegt, macht einen sehr guten und wertigen Eindruck. Golf bietet sich dafür auch sehr gut an, da man sehr gezielte Bewegungen ausführt. Das Spiel gab es dann für PC, Playstation 2 und die XBox.

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NeXT CD-ROM

Next CD-ROM

Bei NeXT war man sich nicht ganz sicher auf welches Medium man Anfang der 90er setzten sollte: ob CD-ROM , Disketten oder MO-Laufwerke. So wurden die ersten NeXT Cube’s mit MO Laufwerken ausgestattet. Später waren es dann ED-Disketten mit 2.88MiB Kapazität. Die CD-ROM war zu der Zeit noch nicht das Medium der Zeit, wurde es aber langsam. Deswegen kam auch ein CD-ROM au den Markt, welches, wie fast alle frühen CD-ROMs, ein Caddy-Laufwerk ist.

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Wolfenstein 3d

Am 5. Mai 1992 wurde Wolfenstein 3d für den PC veröffentlicht und hat ID Software hat zum ersten mal die Spielewelt revolutioniert. Solch 3d Grafik war vorab noch nicht gesehen und es ist der erste richtig erfolgreiche Egoshooter. Ich habe das Spiel selbst auf einem 286 und 486 durchgespielt. Aus heutiger Sicht sieht es bescheiden aus – es war aber zu seiner Zeit eine Offenbarung. Dazu die Sprachausgabe: „mein Läbän“ oder „Evaa“. Handlung ist einfach: Gehe durch ein Labyrinth und schiesse alle Nazis ab. In Deutschland war das Spiel bis 2019 indiziert. Eine weitere Besonderheit ist das ID Software den Quellcode des Spiels 1995 freigegeben hat – etwas, was nur selten bei technisch herausragenden Spielen passiert. Aber das passierte auch bei den Nachfolgern, wie Doom oder Quake.

Vertrieben wurde das Spiel als Shareware Spiel – ein Teil konnte man kostenlos kopieren und spielen – und das war schon sehr umfangreich – weit mehr als nur ein Teaser! Original habe ich das Spiel nur für die Spielkonsole Atari Jaguar. Hätte gerne mehr Versionen ….

Wolfenstein 3d für den Atari Jaguar

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Ein Erfahrung mit dem öffentlichem Nahverkehr …

Mein Auto war kapput und es musste ein neues her. Leider hat sich da einiges verzögert, so dass ich zwei Wochen lang kein Auto hatte. Ich musste zum Arzt nach Goslar, ein Nachbarort von Clausthal. Jede Stunde fährt ungefähr ein Bus. Jedoch muss ich ich innerhalb von Goslar von der Haltestele ein paar KM weiter weg. Deswegen muste ich den Bus eine Stunde früher nehmen – und hatte dadurch Zeit für einen schönen Spaziergang statt mit dem Bus zu fahren. Ist ja auch gesünder. Zurück hätte ich gleich in den Bus zurück einsteigen können – wäre er nicht schon voll gewesen. Da fur aber ein zweiter Bus schon 20 Minuten später in den ich einsteigen konnte. Auch der war voll. Die Fahrten haben zusammen 8.80 Euro gekostet. Nun frage ich mich: wenn man nun für 9 Euro im Monat immer fahren kann und noch ein paar mehr Menschen es nutzen – wird es nicht dann extrem voll und frustrierend?

Es waren übrigens keine Fahrzeiten in denen man ‚zur Arbeit‘ fährt ….

Man merkt immer mehr: Politik scheint nur noch Aktionismuss zu sein statt Beseitigung von Problemen.

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Wireless Remote Video Controllers

Heute sind Wireless Controller ganz normal – in den 80ern sah das noch ganz anders aus. Da gab es nur sehr wenige Kabellose Controller – das sichtbare Kabel am Joystick ist dabei die Antenne, die heute kleiner im Controller eingebaut ist.

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Sinclair Microdrive

Sinclair Microdrive

Vor nicht allzu langer Zeit habe ich hier meinen neuen Sinclair QL vorgestellt – bei dem sogar noch das Microdrive Laufwerk funktioniert. Dabei habe ich aber vergessen mal ein Bild dieser Kassetten zu zeigen. Wie man auf dem Bild sieht sind diese kleinen Kassetten kaum größer als zwei Tastaturenreihen und dabei insgesamt so klein, das man sie immer mit sich führen konnte. Mir fällt kein kleinerer Massenspeicher aus den 80ern ein!

Nur war die Qualität der Laufwerke nicht so gut.

Microdrive im Laufwerk
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Adlib MSC 16 PnP

Adlib war ab 1987 einer der ersten erfolgreichen Soundkartenhersteller für den PC. Jedoch konnte Adlib nicht mehr mit der 1990 vorgestellten Creativ Soundblaster mithalten, da half auch nicht die Adlib Gold Soundkarte, welche mir noch in der Sammlung fehlt.

Später kam noch andere Soundkarten unter dem Namen Adlib auf den Markt, unter anderem die Adlib MSC 16 PnP. Diese Karte hatte aber nur noch den Namen gleich – nach der Insolvenz der Ursprungsfirma hat eine Deutsche Firma den Namen gekauft und darunter Karten entwickelt, welche dann unter Windows einfach liefen.

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CD-ROM

Vor lurzem habe ich ja etwas über die aktuelle Nutzung der CD-ROM geschrieben. Kurz darauf ist mir in meiner Sammlung das NEC Multispin 3Xi Laufwerk gesehen – ein 3 Fach CD ROM mit SCSI Anschluss und LCD Display als Trackanzeige für die Nutzung als Musikplayer. Zu der Zeit hat man noch viele CD Laufwerke als Caddy Laufwerk konzipiert. Die Idee ist nicht schlecht – die CD kommt in einem Caddy und ist dadurch wesentlich besser vor Kratzern und Dreck geschützt. Jedoch hatte man selten genügend Caddys oder die CDs im Caddy gelagert. Idee gut, Durchführung Mangelhaft.

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